Dienstag, 22. Dezember 2015

Dakota - Zum Zweiten

Weihnachtskleid Sew Along, Finale!

Finale
Fertig! Wir haben es gemeinsam geschafft. Wir haben alles gegeben und sehen einfach umwerfend aus

...oder sind noch voll dabei.... :/


Bevor ich den Post umwandel und von Krankheit und Zeitnot und den letzten Nähten berichte geht mein Dank an lila und gelb die mein Problem teilt und die megagute Idee hatte einen Platzhalter einzustellen. Ich weiss es ist gemogelt, aber ich bin sooo nah dran und spätestens morgen dabei!!


Sry, bitte habt Geduld und seht erstmal bei den anderen die wundervollen Kleider an - und ab morgen wiederkommen!!

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Oh BAM, das war eine langwierige Prozedur.
Aber zuerst - voila, hier ist es, das Weihnachtskleid.

 


Ein dunkelgrünes Wollcrepe Dakota, angepasst im Sinne von verlängert und für die Humpty Dumptyeske Körpermitte erweitert, so dass es gut passt. Wobei gut passen nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit gut sitzen ist - und dies dann wohl level 2 darstellt (mindestens), und offensichtlich nicht geeignet für Näh-Anfänger. 

Mit der Rückenpartie bin ich besonders unzufrieden. Nicht unbequem, aber meines Erachtens viel zuviel Weite, die ich möglicherweise auch durch die Abnäher noch stärker hätte rausnehmen können. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das Gefühl habe dass die Abnäher an den Schultern irgendwie keinen Auftrag haben. Irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass es ohne besser gewesen wäre.

Während der „hängende Rücken“ zumindestens kaschierend wirkt, frage ich mich, ob eine Hohlkreuzkorrektur einen Versuch wert wäre - und ob man die jetzt überhaupt noch machen kann.

Nicht nur dass ich mitten im Sew Along krank wurde, dann ging mir noch das Garn aus. Auch bis es nachbeschafft war, verging Zeit. In der Zwischenzeit nähte ich noch ein Untendrunter Shirt (das Top 105 aus der BurdaStyle 2/2015)




Dann ist mir ein Fehler unterlaufen: ich habe den Schalkragen aussen angenäht, weil ich es logisch fand. Dann entdeckte ich dass man dann die Nähte sehen kann, öffnete die Naht und verbarg sie rückwärtig wie bei umgeschlagenen Hosenbeinen. Bishierher gut. Allerdings sieht man nun die versäuberten Aussenränder.

Hier wird Abhilfe geschaffen sobald die Post wieder funktioniert und mit akzentuierendem Schrägband verzaubert. Selbiges für den Saum, der darum umgesäumt blieb.



Da ich in Summe noch dabei bin, mir die durchschnittlichen 6-7 Kilos für frischgebackene Nichtraucher auf die Hüften zu laden, muss ich feststellen dass es eine weitere Herausforderung ist, schneller zu nähen als zuzunehmen. Insofern, und auch da war die krankheitsbedingte Pause kontraproduktiv, sind die Ärmel nun eng.

Davon ab waren das meine ersten Ärmelschlitze, die von aussen viel ansehnlicher wirken als sie Tatsache wären, würde man sie erknöpfen wollen - aber wer will das schon….
Schlussletztendlich wurde mein Weihnachtskleid auf den allerletzten Drücker fertig, so dass ich es den gesamten Heiligabend trug, und ungeachtet der kleinen Schönheitsfehler und Unvollständigkeiten am Ende trotzdem ziemlich selbstzufrieden in einem selbstgenähten Kleid unter dem Tannenbaum sass. 




VerywellThen, das mache ich gerne nochmal - in diesem Sinne:
Frohe Weihnachten an alle Mitstreiterinnen!

2 Kommentare:

  1. Der Weg zum Kleid war lang und mühsam. Da du es Weihnachten getragen hast, gehe ich davon aus, dass es dir gefällt. Das freut mich! Tolle Ärmelschlitze. LG, Nina

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  2. Danke für deinen Kommentar, Nina. Es gefällt mir - trotz allem unperfekt - sehr gut. Aber ohne Euren tollen Sew Along hätte ich es wohl nicht mehr fertiggestellt. Danke dafür.

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